Osterüberraschung

Frohe Ostern – nicht nur von der US-Notenbank!

Mit einer ziemlich erstaunlichen Erkenntnis warteten die (bislang recht konjunkturpessimistischen) Experten der US- Notenbank Fed kurz vor Ostern auf. Pünktlich zu Ostern könnte auch die US-Konjunktur Auferstehung feiern: Die allmonatliche Berechnung der Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den kommenden 12 Monaten ist im März erstmals stark gesunken. Die Daten der Fed (ein Vergleich der Zinsdifferenz  zwischen 10-Jahres-Staatsanleihen und 3-Monatsstaatsanleihen – in rezessiven Liquiditätskrisen immer extrem niedrig) zeigt per März nur noch eine Wahrscheinlichkeit von einem halben (!) Prozent dass die Rezession in den kommenden 12 Monaten andauert. Die Rezessionswahrscheinlichkeit (auf 12 Monatssicht) erreichte nach Fed-Berechnungen im Oktober 2007 mit 40 Prozent ihren Höhepuinkt, fiel im Dezember und Jänner auf 10 Prozent – und bis in den März auf nur noch 0,53 Prozent. Kann gut sein, dass der Abschwung in den USA tatsächlich mit Herbst zu Ende geht – einen starken Aufschwung bedeuten diese Zahlen allerdings nicht. Eine ziemlich spannende Analyse (und Diskussion) der Fed-Daten des US-Ökonomen Mark Perry lesen Sie hier.

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