Julius Meinl in britischen Zeitungen

Eine veritable Charmeoffensive pflegt Julius Meinl V derzeit in Grossbritannien. Der britisch-österreichische Doppelstaatsbürger gab zuletzt dem konservativen Daily Telegraph und dem liberalen Independent Einblicke in sein Seelenleben. Und was sich dort offenbart, lässt einen Erschaudern.

Seine Familie, so Julius, brachte dereinst Zivilisation nach Österreich – und musste dann vor den Nazis flüchten. Zumindest suggeriert wird damit eine Paralelle zu seinem Schicksal. Denn angeblich machen wir Österreicher Julius sogar für unseren Staatskollaps verantwortlich… Hier die absurdesten Zitate von und mit Julius M.

„In den österreichischen Medien wird Meinl dämonisiert wie hierzulande nur Sir Fred Goodwin. Nur hat Goodwin den Zusammenbruch der Royal Bank of Scotland zu verantworten. Die Meinl Bank hat keine Schulden und erhielt keine Staatsgarantien.“

Warum „die Österreicher“ Herrn Meinl Gram sind, kann sich derselbe nicht erklären. Versucht es aber dann doch:

“Österreicher kennen den Kauf von Aktien erst seit rund 10 bis 15 Jahren. Bis dahin gab es nur das Sparbuch. Daher konnten Sie es nicht verstehen, wenn der Wert plötzlich von 20 auf 3 fällt.”

Über seine Rekordkaution hatte er folgendes zu sagen:

„Die Behörden haben wohl in einer Magazin-Liste gelesen, ich sei 2 Milliarden Euro reich. Die Liste ist natürlich falsch, aber da ich offensichtlich nichts gegen die Veröffentlichung unternahm, musste sie stimmen.“

Wer sich die volle Dröhnung antun will kann dies hier und hier tun.

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