Büromieten: Absturz (und Anstieg)

Der viel beachtete europäische Mietpreisindex des Beratungsunternehmens Jones Lang LaSalle (JLL) ist im zweiten Quartal 2009 weiter gesunken – um 4,6 Prozent im europäischen Durchschnitt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal liegen die Spitzenmieten durchschnittlich 15,4 Prozent niedriger. Doch die Preisrückgänge variieren deutlich: Während auf überhitzten Märkten wie Moskau (Rückgang der Spitzenmieten in den letzten drei Monaten um 30 Prozent, im Jahresvergleich 63 Prozent!), Dublin (minus 18 Prozent seit April) oder Madrid (minus 10 Prozent seit April) die Abstürze dramatisch sind, steigen die Mietpreise in anderen Städten schon wieder an. Im Jahresvergleich liegen die Spitzenmieten etwa in den Index-Städten Amsterdam und Prag leicht im positiven Bereich. Auch in Stuttgart lag die Spitzenmiete laut JLL noch 2,9 Prozent höher als vor einem Jahr. Stabile Mieten im Jahresvergleich verzeichneten von den Index-Städten noch Düsseldorf, Edinburgh und Utrecht. Die Spitzenmieten in Wien wurden im JLL-Index nicht erfasst, Experten rechnen hierzulande mit relativ stabilen Spitzenmieten für 2009.

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