Merken Sie sich dieses Wort – die Chancen stehen nämlich gut, dass es wird Ihnen (aber vor allem den Banken) in den kommenden Monaten noch um die Ohren fliegt. Remics (Resecuritaziations of Real-Estate Mortgage Investment Contuits) sind jene alten, unverkäuflichen Wertpapierpakete, die vor rund eineinhalb Jahren die Weltwirtschaft an den Abgrund gebracht haben. Jetzt werden diese gebündelten Kreditpakete neu aufgeschnürt, – kommt Ihnen dabei etwas bekannt vor? – von Ratingagenturen bewertet, zu neuen Bündeln zusammengeschnürt und längst wieder gehandelt. Das Handelsvolumen, so berichtet der Spiegel in seiner Printausgabe, wird derzeit schon wieder weltweit auf 660 Milliarden Dollar geschätzt. An den durch die Druckmaschinen der Notenbanken getriebenen Märkte erzielen diese Remics mittlerweile wieder Spitzepreise. Sogar das – der Wall Street-Kritik gänzlich unverdächtige – Wall Street Journal meinte kürzlich, diese wiederverpackten Kredite „sind ein Mordsgeschäft für Banken und Ratingagenturen, aber die Kapitalmarktaufseher sind sehr besorgt“.