Was bringt 2010?
Das österreichische Branchenblatt Industriemagazin macht in seiner aktuellen Ausgabe (online noch nicht verfügbar) mit einer grossen Konjunkturprognose-Story auf. Der Tenor der Daten: Das Wirtschaftswachstum in Teilen Osteuropas (besonders Polen, Tschechien, Slowakei) dürfte auch für Österreich als Konjunkturlokomotive funktionieren. Mit einem – moderaten – BIP-Wachstum von 1,1 Prozent liegt die Alpenrepublik nämlich vor der Euro-Zone. Auch die Tage der quälenden Euro-Stärke (gegenüber Dollar, Yuan, Zloty und Tschechenkrone) dürften, so der Mittelwert der Einschätzungen von über 10 befragten Analysehäusern, nächstes Jahr gezählt sein. Gegenüber der chinesischen Währung könnte der Euro bis zu 15 Prozent abwerten! Schlechte Nachrichten allerdings vom Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosigkeit steigt nächstes Jahr stark und soll 2012 sogar weiter – auf über sieben Prozent – ansteigen.
