Die süss-pampigen Brötchen die in den USA mit Eierspeise und Käse von nahezu allen Fastfoodketten angeboten werden, gehen nicht mehr weg wie die warmen Semmeln. Um mehr als drei Prozent ist der Verkauf derselben im vergangenen Jahr zurückgegangen, meldet die Washington Post in einem durchaus ernst gemeinten Artikel. Frund, so das renommierte Wirtschaftsblatt: Immer weniger Leute gehen frühmorgens zur Arbeit. Die Rate der unterbeschäftigten (also registrierte Arbeitslose, alljene die die Hoffnung auf einen Job aufgegeben haben und gar nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik aufscheinen und alljene Teilzeitbeschäftigten, die eigenltich Full-Time arbeiten wollte), erreichte im Januar den Rekordwert von 21 Prozent. Immerhin: Der Umsatz mit dem US-Fastfood-Frühstück ist in den fünf Jahren vor der Krise um 69 Prozent angestiegen.
