Fast 80 Prozent der europäischen Manager sorgen sich um psychosoziale Risiken wie Stress am Arbeitsplatz, doch nur wenige Unternehmen tun etwas dagegen, so eine Studie zu Fragen der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Der „European Survey of Enterprises on New and Emerging Risks“zeigt weiters, dass 42 Prozent der befragten Manager es für schwieriger erachten, psychosoziale Risiken zu bewältigen als mit anderen Sicherheits- und Gesundheitsproblemen umzugehen. Bei Arbeitsplätzen mit Arbeitnehmerbeteiligung ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass erfolgreiche Arbeitsschutzmaßnahmen umgesetzt werden. Dies gilt insbesondere für kleinere Unternehmen. So verfügen 84 Prozent der KMU mit geregelter Mitarbeitervertretung über eine formelle Strategie für den Arbeitsschutz. Maßnahmen zum Umgang mit psychosozialen Risiken wie Gewalt, Stress und Mobbing werden etwa doppelt so häufig in Unternehmen eingesetzt, die ihre Mitarbeiter anhören, als in jenen, die ihre Mitarbeiter nicht einzubeziehen. Die Studie zeigt auf, dass die größten Hemmnisse für den Umgang mit Arbeitsschutzfragen mangelnde Ressourcen (36 %) wie Zeit, Personal oder Geld und mangelndes Bewusstsein (26 %) sind.Die European Survey of Enterprises on New and Emerging Risks (ESENER) wurde im Frühjahr 2009 von TNS Infratest durchgeführt. Die Erhebung umfasst 31 Länder in Europa, Interviewt wurden 36.000 Personen.
Tags: ESENER, European Survey of Enterprises on New and Emerging Risks, Stress am Arbeitsplatz

….fraglich, ob das Unternehmenssache oder eher Privatsache ist, mit Stress umzugehen bzw. umgehen zu lernen….., man könnte ja meinen, man sucht sich den Arbeitsplatz, die Branche oder die Position selbst aus und wird meist (hier zu lande) nicht dazu gezwungen..